Die Angst, ein ständiger Begleiter.

Die Angst, ein ständiger Begleiter.

Anschlussbeitrag zu: Aneurysma im Kopf, die tickende Zeitbombe.

Ein Jahr ist nun vergangen und es ist vieles passiert. Viel sehr gutes, aber auch nicht so gutes.

Eines ist sicher:“ Man nimmt das Leben ernster und lebt deutlich bewusster“ ! Viele Dinge, die eigentlich banal sind wurden vorher als mega wichtig angesehen. Nein, das ist vorbei. Denn man lebt wirklich so, als sei es der letzte Tag. Ich kann sagen, das die Lebensqualität dadurch sehr zugenommen hat. Auch glaube ich, das man selbst mehr auf sich und seine Lieben, als auf Geld, Sicherheit und Luxus achtet. Man hat begriffen, das die Gesundheit ganz „allein“ das höchste Gut des Menschen ist und kein Geld der Welt diese zu bezahlen im Stande ist. Das es Dinge gibt, die man einfach niemals wird beeinflussen können! Egal, wie viel Geld, Sicherheit und Luxus man auch immer hat.

Man fängt an, sich wieder über die kleinen Dinge im Leben zu freuen und nimmt jede Situation mit.

Erst nach einer ganzen Weile hat man begriffen, welch ein verdammtes Glück man doch hat und sieht dieses als “ zweites Leben “ …. Ja, wir feiern 2 Geburtstage! Das mag für den ein, oder anderen wohl albern klingen. Für uns ist es ein Geschenk.

Aber es bleibt auch (und das sei hier betont) diese ständige Angst.

Ja, sie begleitet uns ständig und überall. Jedes Zwicken, Zwacken, Pochen, Kribbeln im Kopf löst sie permanent aus.  ANGST !

Auf jedes noch so kleine Detail achtet man mittlerweile und versucht möglichst alles zu deuten. Nun rennt man nicht gleich wegen jedem „Zimperlein“ zum Arzt, aber … ja, man denkt darüber nach. Besonders schwer fallen körperliche Defizite ins Gewicht. Man beobachtet seinen Körper eingehend auf Veränderungen jedlicher Art. Und wenn man dann bemerkt, das es zu körperlichen Einschränkungen kommt, wird man beinahe panisch. Nichts ist mehr wirklich so, wie vorher mal war. Das zu erkennen und zu „begreifen“ dauert sehr sehr lang. Man will es sich einfach nicht eingestehen, muss aber erkennen, das es einfach nicht mehr so geht – „wie früher“ ! Da bekommt der Satz :“ Früher war alles besser“ … einen echt bitteren Beigeschmack.

Vieles hat sich verändert, besonders … die Leistungsfähigkeit !  Vorher konnte man:

  • stundenlang spazieren gehen,
  • mit dem Rad durch die Landschaften fahren,
  • ausgiebig mit den Kindern toben,
  • laut Musik hören,
  • Party machen,
  • war psychisch belastbar… etc.

Heute geht das nicht mehr!

Man läuft z.B. mit 42 Jahren an einem „Rollator“, weil man böse, ja wirklich böse Gleichgewichtsstörungen hat ! Und das ist nur „ein“ Beispiel….

Viel schlimmer ist die Angst, morgends nicht mehr aufzuwachen. Man geht mit dieser Angst ins Bett und steht mit dieser wieder auf! Das ist zermürbend und raubt einem beinahe die letzte Energie.

Energie, die man so schon kaum noch aufbringen kann!

(Obwohl man es doch so sehr möchte!)

 

Was kann ein Mensch ertragen?

Was kann ein Mensch ertragen?

Im Himmel vereint….

Es war ein langer Leidensweg….

… ja, sie hat sehr gelitten. Hat schwer gekämpft!

Ich mag nicht auf Einzelheiten eingehen wollen, aber es war ein verdammt langer Leidensweg. Was dieses Mädel durchstehen musste und hat, würde so manchen überfordern.

Krank geworden, aus heiterem Himmel, begab sie sich in ärztliche Obhut. Verbrachte die letzten 1,5 Jahre mehr im Krankenhaus, als zu Haus. Obwohl sie zwei Kinder hat. Es zerriss ihr das Herz, aber sie konnte nichts weiter tun, als zu kämpfen. Und das tat sie… nicht nur für ihre Kinder, Ihren Mann nein auch für ihre Familie. Sie hatte 2012 ihren Papa „plötzlich“ verloren. Die zwei waren ein Herz und eine Seele. Das zu verkraften, überstieg ihre Fähigkeiten. Sie erkrankte an unüberschauberen Krankheiten. Alle haben sie belächelt, keiner wollte das wahre Leiden sehen. Aber sie erkrankte immer mehr. Sie hat alles gegeben, jedes noch so schwere Leid ertragen, sich geopfert. Ihr Mann stets an ihrer Seite “ soweit er es konnte „. Doch letzten Endes hat auch sie verloren. Sie erlag ihren schweren körperlichen Leiden und hinterlässt 2 Kinder, einen wirklich liebenden Mann und eine grosse Verwandschaft. Es gab eine Zeit, in welcher sie belächelt wurde. Ja, sie war krank, aber – sie hat es nicht nach aussen getragen !

Nun ist sie verschieden, nach langer – langer Krankheit und einem wahnsinns Kampf .

Ich weiss, sie ist nicht allein. Denn Ihr Papa hat sie in Empfang genommen. Sie waren immer ein Team…. das setzt sich jetzt in Ewigkeit fort……..

Es fällt mir schwer, Worte zu finden, meiner Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Aber, ich muss das einfach tun. Sie haben es sich verdient! Zwei Menschen so grosser Herzensgüte zu verlieren, ist weit mehr, als nur schlimm. Danke Rolli… danke Elli, Ich werde Euch immer in meinem Herzen tragen.

 

Brief an G.

Brief an G.

Dieser Brief kann stark triggern. 

Dieser Brief wurde mir, mit der Bitte zugesandt, ihn – anonym – zu veröffentlichen. Er klagt an. Ungeschönt und ehrlich zeigt er die perfide Wahrheit eines Kindes, welches die Hölle durchleben musste.

 

Hallo Mutter

Ja Mutter, auch wenn Du wahrscheinlich nicht wirklich weisst, was das ist.

Eine Mutter ist eine Frau die ein Kind, in diesem Fall ja mich, zur Welt gebracht hat. Neben mir natürlich auch noch einige andere. Meine Geschwister.

Normalerweise liebt eine Mutter ihre Kinder. Beschützt sie, versucht ihr bestmöglichstes zu geben, damit dieses Kind wohlbehütet und geliebt aufwachsen kann. So zumindest sollte es sein. Nun, ich frage mich, was daran sooo schwer zu verstehen ist / war ??? Irgendetwas musst Du da wohl gewaltig verwechselt haben. Anders kann ich mir Dein handeln nicht erklären.

Du hast mich vor vielen Jahren auf diese Welt gebracht. Mich fast 9 Monate unter Deinem Herzen getragen. Mich interessiert brennend , was hast Du während dieser Zeit empfunden ? Was hast Du über mich gedacht ? Was hat Dich dazu bewegt, all das was Du getan hast, mir anzutun ? Warum zum Teufel hast Du mich so gehasst ? Wann hat der Hass die Mutterliebe die Du normalerweise empfunden haben solltest, abgelöst ? Schon während der Schwangerschaft oder erst in den Jahren danach ?

Alles Fragen die in mir brennen. und noch viele viele mehr.

Kannst Du mir erklären warum ich heute krank bin ? Krank durch all die Dinge die DU mir angetan hast. War deine Sucht nach Alkohol stärker als das was man eigentlich für sein eigenes Kind empfinden sollte ? Hat Dich das befriedigt, mich so leiden zu sehen ? Mich am Boden liegend , bewusstlos geprügelt , stark blutend durch die anderen Verletzungen die Du und Deine Saufkumpanen mir angetan haben , zu sehen, sollte Dir eigentlich das Herz brechen. Denn KEINE Mutter möchte eigentlich, das ihr Kind leidet. Keine !!!

Warum musstest Du mich für billigen Fusel an andere verkaufen damit ich ihre Lust stille. Warum hast Du das nicht verhindert ? Warum standest Du daneben , hast mich festgehalten, mich angebunden an Tischen, Kellerfenstern oder anderen Dingen damit ich mich nicht wehren oder fliehen konnte ?

Warum hast Du all das zugelassen ??? Warum ? Was habe ich Dir in meinen jungen Jahren bloss getan, das Du mir soviel HAss entgegen brachtest ? Hey, ich war nur ein kleines Mädchen mit roten Haaren das niemandem etwas böses wollte. Ich wollte wie jedes andere Kind normal aufwachsen. Normal, auch wieder so eine Sache… was ist normal ? Für mich war Normalität , fast täglich von Dir geschlagen zu werden, normal war auch das Du mich ständig angebrüllt, mich schikaniert und terrorisiert hast. Ja, all dies war für mich noch normal. Ich wusste ja nicht, das es auch anders geht. Nicht im zarten Alter von 4 Jahren . Aber bereits damals habe ich gesehen, das meine Geschwister anders aufgewachsen sind. Sie mussten sich nicht so behandeln lassen. Sie konntest Du in den Arm nehmen, mit ihnen kuscheln, sie lieb haben. Nur bei mir konntest Du das nicht.

Klar hat mir das anfangs sehr sehr weh getan. Aber das war nichts gegen das was Du Dir dann für mich ausgedacht hast.

Was hast Du für mich empfunden, was hast Du gefühlt wenn Du, ja DU , zugesehen hast was all diese Kerle mit mir gemacht haben ? Was hat Dich dazu animiert mit zu machen , mir irgendwelche Gegenstände wie Kochlöffel oder Handfeger oder Teppichklopfer unten rein zu stecken ? Hat Dich das auf irgendeine Art und Weise befriedigt zu sehen wie ich da liege, weine , leide und blute wie ein Schwein ? Was ging da bei Dir durch deinen benebelten, vom Rausch durchtränkten Kopf ????

Du hast zugesehen wie sie alle über mich drüber sind, mich auf die übelste Art und Weise missbraucht haben. Standest daneben und hast sogar gelacht, sie ermutigt weiter zu machen wenn ich da , halb bewusslos gelegen habe. Hast ihnen gesagt was sie alles mit mir machen können und dürfen. Es gab nichts was sie nicht durften. NICHTS !!! Sie haben auf mich uriniert, ich musste ihre und auch Deine Scheisse von meinem Körper waschen als wäre es Modderpampe vom Hof. Musste meine blutverschmierten Sachen allein am Waschbecken in der Küche waschen während ich dort dreckig und unter starken Schmerzen gestanden und geweint habe.

All dies hat Dich in keinster Weise abgeschreckt. Ganz im Gegenteil. Du hast Dich sogar noch gesteigert. Mich tagelang im Keller angebunden wenn ich versucht habe, dagegen zu sprechen. Wenn ich Dich angefleht , angebettelt habe, mir nicht mehr weh zu tun. Dann musste ich im Keller, allein in der Kälte, in der Nacht, gefesselt am Gitter vom Kellerfenster, ohne was zu essen oder trinken dort unten verharren. Was ging da in deinem versoffenem Hirn ab ? Was ging da in Dir vor, wenn ich selbst im Keller mit verbundenen Augen keine Ruhe vor Euch hatte ???

Glaubst Du, nur weil Du mir die Augen zugebunden hast, das ich nicht weiss, wer da vor mir stand ??? Diese Gerüche, die Sätze, das Gelache von Euch, all dies verfolgt mich noch heute. Ja, noch heute habe ich Angst vor Dir und denen. Noch heute verfolgt mich jedes einzelne mal fast jede NAcht. Wenn ich keine Pillen nehmen würde, dann könnt ich gar nicht schlafen.

Aber über all dies machst Du Dir absolut keine Gedanken mehr, nicht wahr ??? Für Dich ist das schon soo lange her, das Du Dich nach jahrelangem Suff nicht mehr daran erinnern kannst. Deshalb, genau deshalb schreibe ich Dir diesen Brief. Ich will das Du genauso leidest wie ich in den ganzen letzten Jahrzehnten täglich leiden musste und dies auch immer noch.

Mit diesem Brief appeliere ich an das bisschen Resthirn das da eventuell bei Dir noch vorhanden ist. An dein Unterbewusstsein. All dies soll Dich mit einem Schlag treffen. Mit all der Härte, mit all dem Schmerz den ich in all den JAhren mit mir rumtragen musste. Du allein bist schuld daran. DUUUUUUUUU !!!! Ein Schmerz den ich nicht beschreiben kann, den man nicht greifen kann. Es ist, als würden sich tausende Nadeln in dein Herz, Deinen Bauch, deine Eingeweide bohren. Genau den selben Schmerz sollst Du fühlen. Fühlen damit Du ansatzweise eine Ahnung hast, was Du aus mir, Deiner Tochter , Dein eigen Fleisch und Blut gemacht hast !!! Ich kann Dir gern genau erzählen was Du, Dein Ehemann , Dein Bruder, Dein Vater, Deine Suffkumpels , der Bruder meines Vaters mit mir gemacht haben wenn es Dir hilft, Deine Erinnerungen wach zu rütteln. Aber ganz tief in Dir weisst Du das noch. Das zumindest hoffe ich sooo sehr und ich hoffe, das Du jede Nacht diese Bilder mit in den Schlaf nimmst. ich wünschte Dir so sehr, Nacht für Nacht dieselben Bilder, den gleichen tiefen Schmerz, das selbe Gefühl wenn Dir das Blut zwischen den Beinen runter läuft. Ja, genau das und noch viel mehr wünsche ich mir so sehr für Dich damit du merkst, fühlst und spüren musst, was DU mir angetan hast. Was Du aus meiner Kindheit, meinem Leben gemacht hast.

Man, wie oft hab ich mir gewünscht, Du würdest einfach mal „richtig“ zuschlagen oder mich irgendwo liegen lassen bis ich verblutet bin. Wie oft, das kannst Du Dir gar nicht vorstellen weil es jenseits Deiner Vorstellungskraft liegt. Lange Zeit habe ich mich gefraft, warum Du nicht einmal was richtig machen konntest. Es dauerte eine Weile bis ich begriff, das Du mich brauchtest um Deine Sucht nach Alkohol , nach Befriedigung in meinem Leiden und Schmerz zu stillen. Nur die Frage nach dem Warum, die kann ich mir noch immer nicht erklären. ich denke, das werd ich auch nie. Auch wirst Du mir wohl nie eine Antwort darauf geben können / wollen.

Aber weisst Du was ??? Engegen dem was Du damals für mich gewollt hast, ich bin erwachsen, und ja, ich bin auch Mutter, nein, nicht Mutter. ich bin Mama. Eine Mama von 5 bezaubernden Kindern die mir gezeigt haben, das es ein unbeschreiblich schönes Gefühl ist zu lieben. Ja, ich liebe meine Kinder. Sätze die Du wohl nie gesagt hast weil Du gar nicht weisst was das ist. Zu lieben ist toll. Lachende Kinderaugen , die mich täglich anblicken zeigen mir, wie lohnenswert es ist, zu kämpfen gegen das was Du aus meinem Leben machen wolltest.

Ja, wie du ja weisst, war ich diejenige die damals zum Jugendamt gegangen ist und gesagt hat, ich halte das zu HAuse nicht mehr aus. zu Hause, was ist das ???

Ich hatte Glück das Du mich so oft krankenhausreif geschlagen hast, denn so haben sie mich ernst genommen. Über all die anderen Sachen konnte und durfte ich zum Schutz meiner Geschwister nicht reden. Ja, sie konnten nichts dafür und ich wollte das sie leben und ihnen nichts passiert. Heute weissich, ich hätte nur was sagen müssen, Du hättest ihnen nichts getan denn das hast Du ja in all den Jahren davor auch nicht. Aber, ich war damals, als ich das beendet habe, fast 12 Jahre alt. ICh weiss noch wie heute.. der 28.11.1986 … als das Jugendamt vor der Tür stand um uns abzuholen wie Du mich angeschaut hast. Dieser Hass in Deinen Augen, unbeschreiblich. Auch damals hast Du mir noch gedroht, wehe wenn ich was sage…

Als Du in den Knast musstest, wegen schwerer Kindesmisshandlung und Körperverletzung was ich so happy, das kannst Du Dir nicht einmal ansatzweise vorstellen. Deine Briefe, mit den ganzen gemalten Bildern, die hättest Du Dir schenken können, denn zu diesem Zeitpunkt warst Du auch vorm Gesetz nicht mehr meine Mutter. Was für eine Erleichterung.

Sag Bescheid, wenn Du Erinnerungen brauchst, ich helfe Dir da gern ein wenig auf die Sprünge. Ich schreibe Dir in allen Einzelheiten wie ich auf dem abgenutzen braunen Esstisch in der Küche die Beine breit machen musste und Du die Geldscheine in deine HAnd gehalten und gelacht hast. Ich erzähle Dir auch gern jede Kleinigkeit wenn mich Jürgen mit dem Auto von der Schule abgeholt hat und wir dann im Wald „Pause“ machten um ihm zu zeigen das ich ihn ja ganz doll lieb hab. Ich esse heute noch keine Bockwurst ungeschnitten weil ich immer noch weiss wie sich das im Mund anfühlt. Welcher ekelhafte GEschmack sich im Mund breit macht neben dem vom erbrochenen. Jede einzelne klitzekleine Einzelheit kann ich Dir beschreiben wenn Du möchtest. Keine Ahnung wieviele male das war, aber unzählige waren es auf jeden Fall.

Du sollst den Schmerz, den Ekel, die Wut, die Trauer, den Geruch, den Geschmack… all dies sollst Du auch spüren, ja fühlen mit all deinen Sinnen um zu verstehen warum ich heute wegen Dir krank bin.

Ich hasse Dich, ich verachte Dich , Du kleines dreckiges Stück Individuum.

Deine Tochter , die absolut nichts mit Dir gemein hat und nichts als schlechtes von Dir in Erinnerung hat. Du bist KEINE MUTTER… DU bist NICHTS !!!

Flüchtlinge hier, Flüchtlinge da, Flüchtlinge tralala…

Flüchtlinge hier, Flüchtlinge da, Flüchtlinge tralala…

Wie soll ich anfangen?

Pressemeldungen und deren Wahrheitsgehalt

Nun, seit geraumer zeit dreht sich doch alles mehr oder weniger nur noch um das Thema Flüchtlinge. Mehrfach am Tag kann man es in den einschlägigen, sozialen Netzwerken lesen und lesen und lesen. Die Medien spulen dieses Thema auch permanent rauf und runter. Irgendwann verliert da doch selbst der noch so interessierte den Überblick, oder? Besonders bei einigen „Pressemeldungen“ wird es immer defiziler. Was da teilweise geschrieben wird, ist jenseits von gut und böse. Sicher, es ist ein Problem, keine Frage. Nur ergötzen sich einige doch derart an dem Thema, das einem schon beinahe schlecht werden kann. Ich lese da Meldungen ,die wenn sie denn stimmen sollten, schon mehr als nur „bedenklich“ wären. Nur, wie hoch ist denn der Wahrheitsgehalt vieler dieser Meldungen tatsächlich?

Vermietung an Flüchtlinge

Erst heute las ich wieder so eine „Pressemeldung“, welche mich schon arg ins Grübeln brachte. Es ging um die Problematik „Unterkünfte“ query „Vermietung“ an Flüchtlinge. Hier „soll“ ein Wohnungsbesitzer bei seinem Sozialamt angefragt haben, wie es denn aussehe, wenn er Wohnraum für Flüchtlinge bereit stellen würde wollen. Laut „angeblicher“ Aussage des Sachbearbeiters, würde es zuerst einmal eine Prämie von 5000,00 € geben und 700,00 € pro Person und Monat Mietzins. Das wären in jenem Fall 2.800,00 € gewesen. Also würde das für jene 80m² Wohnung eine Mietsteigerung von mehr als 300% bedeuten. Da fasse ich mir doch vor den Kopf. Ich habe natürlich nachrecherchiert und ( wie sollte es anders sein ) natürlich absolut nicht gefunden, was diese Geschichte bestätigen würde.

Sicher kostet die Unterbringung der Flüchtlinge eine ganze Stange Geld. Nur sind auch die Beamten und Sacharbeiter der einzelnen Kommunen, Städte und Landkreise doch keine „Blödmänner“, oder? Gerade, wenn es um die einzelnen Haushalte geht, können die verdammt gut rechnen. Wo kein Geld ist, kann man keines herzaubern. Und besonders derartige „Hetzmeldungen“ in Sachen Flüchtlinge sind absolut unrealistisch. So zu mindest sehe ich das. Andererseits ist dies auch wiederum widersprüchlich. Denn, so sind doch alle Kommunen etc. chronisch pleite und das seit Jahren, sind jetzt plötzlich Gelder für Notunterkünfte, Transporte, Arztkosten etc. in anscheinend rauhen Mengen da. Da stellt man sich schon die Frage:“ Wo kommen diese Gelder plötzlich her?“.

Verpflegung und gesundheiltliche Versorgung

Auch da habe ich schon vieles gelesen und muss sagen, das mich das ein oder andere schon echt geärgert hat und noch immer tut. Nehmen wir nur mal die Verpflegung. Klar sind beinah 90%, oder mehr der Flüchtlinge muslimischem Glaubens. Und auch klar, das es da „besonderer“ Achtsamkeit bedarf, was die einzelnen Lebensmittel, oder Speisen angeht. Nur denke ich da mal praktisch und aus Sicht eines hungernden Menschen. Mir wäre es vollkommen egal, was ich da zu Essen „geschenkt“ bekomme, Hauptsache, ich muss nicht mehr hungern. Ebenso wäre es mir völlig egal, was ich da zu trinken bekäme, denn Durst ist schlimmer, als Hunger. Wenn man hingegen sieht, wie manch Flüchtling mit den gegebenen Lebensmitteln umgeht, könnte man ausflippen. Ich kennen den „Koran“ nicht und werde mir diesen auch todsicher nicht zu Gemüte führen, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, das irgendein „Gott“ seinen Gläubigen aufbürdet…. verhungert, krepiert, verreckt eher, bevor Ihr das und das zu Euch nehmt. Das nur mal zum Thema Lebensmittel.

Was die Gesundheitsversorgung angeht, kann ich einiges absolut nicht nachvollziehen. Es ist bestätigt,

  • das Flüchtlinge mit Taxen zu den Ärzten gebracht und wieder abgeholt werden,
  • das Flüchtlinge keine Rezeptgebüren zahlen müssen,
  • das Flüchtlinge „zeitnah“ Termine bei Fachärzten bekommen. Zeitnaher, als „normale“ Kassenpatienten,
  • das Ärzte, welche in Flüchtlingsheime gehen, bis zu 200,00 € pro Stunde dafür gezahlt bekommen, usw.

Ich meine, da hört es doch wirklich auf, oder? Ich kann das nur aus meiner persönlichen Sicht sehen und da gerade liegt mir die Sache mit den Facharztterminen doch ziemlich schwer im Magen. Nicht selten muss man da bis zu 6 Monate auf spezielle Termine warten. Zeit, die gesundheitlich nicht nur bedenklich ist, sondern in einigen Fällen sogar zu irreparablen Schäden führen kann. Ist ja nicht schon das Problem, das „Privatpatienten“ hier deutlich schneller behandelt werden, so werden jetzt auch noch Flüchtlinge „bevorzugt“ behandelt. Ein Tag hat aber nun mal bekanntlich nur 24 Std. und Ärzte arbeiten auch nicht rund um die Uhr. So warten dann die „Kassenpatienten“ jetzt noch länger ? Wäre doch die einzig logische Schlussfolgerung, oder?

Fazit:

Ich will nicht gegen die Flüchtlinge hetzen, das tun andere schon mehr als zuviel. Ich kann die Menschen verstehen, die vor Krieg und Terror ihr Land verlassen. Wer möchte schon mit seinen Kindern in einem Land leben, in welchem man „sekündlich“ Angst haben muss? Angst davor,

  • zu sterben,
  • das seine Kinder verletzt werden könnten,
  • das seine Lieben misshandelt, gefoltert, getötet werden,

das will KEIN MENSCH. Und es kann mir auch NIEMAND erklären, das ihm das egal ist, oder wäre.

Aber es kann auch nicht sein, das die einheimische Bevölkerung hierzulande in Teilen schlechter behandelt wird, als eben jene Flüchtlinge. Das es hier Menschen gibt, welche (im eigenen Land) unter schlimmeren Bedingungen leben müssen. Das Menschen hier das Gefühl haben, Menschen zweiter, oder dritter Klasse zu sein. Und das, wenn sie um Hilfe des Staates bitten, abgewiesen, schikaniert oder gar nicht beachtet werden. All das führt nur zu einem, HASS. Ja, ich sage es so deutlich, wie es ist. Und eben da ist die grosse Gefahr in unserem Deutschland !

Denn damit geben wir den Rechtspopulisten und Rechtsradikalen das Öl in die Hände, mit welchem sie „Flächenbrände“ entfachen und werden! Hierbei spielen die auflagengeilen Medien eine nicht unerhebliche Rolle. Die Hetzpresse ist in diesem Land so ertragreich, wie nie zuvor!  

In diesem Sinne mal quergedacht !