Narkolepsie, ADHS und Asperger… Explosive Mischung…

Was, wenn aus ADHS – Narkolepsie , ADHS und Autismus wird ? Dann sieht die Welt schon ein wenig „anders“ aus.
Ich als Mama eines betroffenen Kindes behaupte, das ist die absolut beschissenste Kombination die es überhaupt gibt. Asperger Autismus ( http://www.asperger-kinder.de/was_ist_asperger.htm )
Das Kind, permanent müde, wird sofort angriffslustig wenn man ihn in nur minimalster Weise kritisiert oder auf Fehlverhalten hinweist.
Klar, er kann nichts dafür, aber muss man alles durchgehen lassen ? Muss ich mich als Mama beschimpfen lassen ? Krankheit hin oder her. Auch wenn meine Schmerzgrenze absolut gesunken ist was diesen kleinen Kerl angeht, heisst es nicht, das es nicht weniger weh tut. Ich kann seinen Frust absolut nachvollziehen, aber ich bin nicht verantwortlich dafür wenn er , statt zu schlafen, lieber auf dem Handy spielt , strickt, puzzled oder TV schaut.
Er ist höchst manipulativ und extrem provokant. Nimmt absolut keine Rücksicht auf sein Gegenüber. Erst wenn die Katze in den Brunnen gefallen ist denkt er darüber nach.
Inzwischen kann er ( manchmal) einsehen das das was er gemacht hat nicht korrekt war und schafft es , sich zu entschuldigen. Aber dennoch tut es ned weniger weh.
Die Diagnose Asperger ist noch nicht bestätigt, aber irgendwie sind sich fast alle einig. Fakt ist, eine ASS ( Autismusspektrumsstörung) liegt auf jeden Fall vor. Aber Hilfe von aussen gibt es kaum bis gar nicht. Wir als Eltern werden da sehr gern allein gelassen. Die Diagnostik zieht sich imens in die Länge. solang die Diagnose aber nicht steht, kommen wir nicht weiter.
Schule, KJP und alle die dran hängen lassen uns mehr oder weniger hängen. Das Kind ist gerade mal 10, was wenn er in die Pupertät kommt ? Wie sieht es schulisch aus ? Regelbeschulbar sieht anders aus. Aber der tolle Staat setzt auf Inklusion die bei solch Kiddies aber ned funktioniert.Und was zeigt uns das ??? Wir stehen wieder einmal am Anfang. Egal was wir versuchen, aber man wird von anderen Stellen ausgebremst.
Domi, Mama von Luca. ( ADHS-ler, Narkoleptiker und Autist )

Wie lebt es sich mit der „Bombe“ im Kopf

Ja, über die tickende Bombe im Kopf haben wir schon berichtet, aber , wie lebt es sich damit ???

Wie lebt es sich mit der ständigen Angst, mit der Panik das es JEDERZEIT wieder passieren kann ???

Ist das überhaupt noch ein Leben ? Nein, denn man achtet auf jeden Scheiss, auf jedes kleinste Zeichen. Alles bringt man mit diesem blöden Aneurysma in Verbindung.

Egal ob es lapidare Kopfschmerzen sind, man schnappt sich das Blutdruckmessgerät und achtet peinlich genau darauf das der Wert nicht zu hoch ist. Im Hinterkopf immer , wo sind die Notfallmedis damit auch der Partner bescheid weiss.

Laufen, klingt einfach, ist es aber nicht. Man merkt wie einem nach wenigen Metern die Kräfte schwinden und man Ausschau hält nach Sitzmöglichkeiten um mal ein paar Minuten Pause zu machen. Selbst einkaufen ist da wirklich zu einem Problem geworden.

Ich mein, ich bin hier Mama, Hauptperson in einem 7 Personenhaushalt und eigentlich war es so, das alles mit mir steht und fällt. Aber seit dem 28.01.2016 ist alles anders. Ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst. Kaum noch in der Lage zu irgendwas.

Klar, verglichen mit dem Grossteil die ein geplatztes Aneurysma hatten, hab ich echt noch wahnsinnig viel Glück gehabt. Ich kann reden, gehen, mich artikulieren, Spass haben, Auto fahren, essen , trinken usw usw . Aaaaber, meine Leistungsfähigkeit ist am 01.02.2016 in irgendeinem Operationssaal des Vivantes Neukölln verloren gegangen.
Paranoia beschreibt meinen Zustand ganz gut. Wie oben schon beschrieben was wenn Kopfschmerzen anders sind als seit der OP ?

Ständige Dauerbegleiter , Schmerzen, Dauermüdigkeit, Konzentrationsprobleme , gefühltes Alzheimer weil man selbst die kleinsten Kleinigkeiten einfach vergisst.

Mal einfach so einen Artikel lesen geht nicht mehr. Nach oben in den Himmel schauen, nöööööö, dann wirds einem schwindlig. Sonne ???? Sieht sehr toll aus und ist auch Balsam für die Seele. Nur blöd wenn man da lichtempfindlich ist 🙁

Am 8.02. war ich zur MR- Angio. Befunde sind bis heut noch nicht fertig . Durchgesickert ist nur, es gibt minimale Resteinströmungen …. Na tolle Aussage am Tele. Man selbst merkt, wie man immer weniger schafft, kaum noch irgendwas gebacken bekommt, aber Aufklärung Fehlanzeige. Auswertung des MRT´s ist erst am Dienstag. Bis dahin bin ich wahnsinnig vor die Wand gelaufen.

Ein bissel durcheinander und Wirrwarr ohne Ende in dem schon recht angeschlagenen Kopf.

Die Aussicht auf eine erneute OP…. mehr als gruselig die Vorstellung, einem wird der Schädel aufgesägt um da Clips anzubringen. Klar, man möchte endlich wieder leben, richtig Spass haben. Ja, auch Sex ist ein grosses Thema. Es geht bei mir einfach nicht . Die Angst das da noch mehr ist das mir vielleicht das Leben kostet, ist viel grösser. Aber sie zerfrisst einen.

Man, ich bin Mama von 5 Kids und ja, auch Verlobte, Partnerin von einem Mann der sich seit fast 7 Jahren für mich aufopfert. Er bleibt auf der Strecke. Wir bleiben auf der Strecke….

Soviel zum Thema, wie lebt es sich mit einer tickenden Zeitbombe im Kopf ? Zwar vorerst entschärft aber lange nicht ohne Gefahr …

Flüchtlinge hier, Flüchtlinge da, Flüchtlinge tralala…

Flüchtlinge hier, Flüchtlinge da, Flüchtlinge tralala…

Wie soll ich anfangen?

Pressemeldungen und deren Wahrheitsgehalt

Nun, seit geraumer zeit dreht sich doch alles mehr oder weniger nur noch um das Thema Flüchtlinge. Mehrfach am Tag kann man es in den einschlägigen, sozialen Netzwerken lesen und lesen und lesen. Die Medien spulen dieses Thema auch permanent rauf und runter. Irgendwann verliert da doch selbst der noch so interessierte den Überblick, oder? Besonders bei einigen „Pressemeldungen“ wird es immer defiziler. Was da teilweise geschrieben wird, ist jenseits von gut und böse. Sicher, es ist ein Problem, keine Frage. Nur ergötzen sich einige doch derart an dem Thema, das einem schon beinahe schlecht werden kann. Ich lese da Meldungen ,die wenn sie denn stimmen sollten, schon mehr als nur „bedenklich“ wären. Nur, wie hoch ist denn der Wahrheitsgehalt vieler dieser Meldungen tatsächlich?

Vermietung an Flüchtlinge

Erst heute las ich wieder so eine „Pressemeldung“, welche mich schon arg ins Grübeln brachte. Es ging um die Problematik „Unterkünfte“ query „Vermietung“ an Flüchtlinge. Hier „soll“ ein Wohnungsbesitzer bei seinem Sozialamt angefragt haben, wie es denn aussehe, wenn er Wohnraum für Flüchtlinge bereit stellen würde wollen. Laut „angeblicher“ Aussage des Sachbearbeiters, würde es zuerst einmal eine Prämie von 5000,00 € geben und 700,00 € pro Person und Monat Mietzins. Das wären in jenem Fall 2.800,00 € gewesen. Also würde das für jene 80m² Wohnung eine Mietsteigerung von mehr als 300% bedeuten. Da fasse ich mir doch vor den Kopf. Ich habe natürlich nachrecherchiert und ( wie sollte es anders sein ) natürlich absolut nicht gefunden, was diese Geschichte bestätigen würde.

Sicher kostet die Unterbringung der Flüchtlinge eine ganze Stange Geld. Nur sind auch die Beamten und Sacharbeiter der einzelnen Kommunen, Städte und Landkreise doch keine „Blödmänner“, oder? Gerade, wenn es um die einzelnen Haushalte geht, können die verdammt gut rechnen. Wo kein Geld ist, kann man keines herzaubern. Und besonders derartige „Hetzmeldungen“ in Sachen Flüchtlinge sind absolut unrealistisch. So zu mindest sehe ich das. Andererseits ist dies auch wiederum widersprüchlich. Denn, so sind doch alle Kommunen etc. chronisch pleite und das seit Jahren, sind jetzt plötzlich Gelder für Notunterkünfte, Transporte, Arztkosten etc. in anscheinend rauhen Mengen da. Da stellt man sich schon die Frage:“ Wo kommen diese Gelder plötzlich her?“.

Verpflegung und gesundheiltliche Versorgung

Auch da habe ich schon vieles gelesen und muss sagen, das mich das ein oder andere schon echt geärgert hat und noch immer tut. Nehmen wir nur mal die Verpflegung. Klar sind beinah 90%, oder mehr der Flüchtlinge muslimischem Glaubens. Und auch klar, das es da „besonderer“ Achtsamkeit bedarf, was die einzelnen Lebensmittel, oder Speisen angeht. Nur denke ich da mal praktisch und aus Sicht eines hungernden Menschen. Mir wäre es vollkommen egal, was ich da zu Essen „geschenkt“ bekomme, Hauptsache, ich muss nicht mehr hungern. Ebenso wäre es mir völlig egal, was ich da zu trinken bekäme, denn Durst ist schlimmer, als Hunger. Wenn man hingegen sieht, wie manch Flüchtling mit den gegebenen Lebensmitteln umgeht, könnte man ausflippen. Ich kennen den „Koran“ nicht und werde mir diesen auch todsicher nicht zu Gemüte führen, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, das irgendein „Gott“ seinen Gläubigen aufbürdet…. verhungert, krepiert, verreckt eher, bevor Ihr das und das zu Euch nehmt. Das nur mal zum Thema Lebensmittel.

Was die Gesundheitsversorgung angeht, kann ich einiges absolut nicht nachvollziehen. Es ist bestätigt,

  • das Flüchtlinge mit Taxen zu den Ärzten gebracht und wieder abgeholt werden,
  • das Flüchtlinge keine Rezeptgebüren zahlen müssen,
  • das Flüchtlinge „zeitnah“ Termine bei Fachärzten bekommen. Zeitnaher, als „normale“ Kassenpatienten,
  • das Ärzte, welche in Flüchtlingsheime gehen, bis zu 200,00 € pro Stunde dafür gezahlt bekommen, usw.

Ich meine, da hört es doch wirklich auf, oder? Ich kann das nur aus meiner persönlichen Sicht sehen und da gerade liegt mir die Sache mit den Facharztterminen doch ziemlich schwer im Magen. Nicht selten muss man da bis zu 6 Monate auf spezielle Termine warten. Zeit, die gesundheitlich nicht nur bedenklich ist, sondern in einigen Fällen sogar zu irreparablen Schäden führen kann. Ist ja nicht schon das Problem, das „Privatpatienten“ hier deutlich schneller behandelt werden, so werden jetzt auch noch Flüchtlinge „bevorzugt“ behandelt. Ein Tag hat aber nun mal bekanntlich nur 24 Std. und Ärzte arbeiten auch nicht rund um die Uhr. So warten dann die „Kassenpatienten“ jetzt noch länger ? Wäre doch die einzig logische Schlussfolgerung, oder?

Fazit:

Ich will nicht gegen die Flüchtlinge hetzen, das tun andere schon mehr als zuviel. Ich kann die Menschen verstehen, die vor Krieg und Terror ihr Land verlassen. Wer möchte schon mit seinen Kindern in einem Land leben, in welchem man „sekündlich“ Angst haben muss? Angst davor,

  • zu sterben,
  • das seine Kinder verletzt werden könnten,
  • das seine Lieben misshandelt, gefoltert, getötet werden,

das will KEIN MENSCH. Und es kann mir auch NIEMAND erklären, das ihm das egal ist, oder wäre.

Aber es kann auch nicht sein, das die einheimische Bevölkerung hierzulande in Teilen schlechter behandelt wird, als eben jene Flüchtlinge. Das es hier Menschen gibt, welche (im eigenen Land) unter schlimmeren Bedingungen leben müssen. Das Menschen hier das Gefühl haben, Menschen zweiter, oder dritter Klasse zu sein. Und das, wenn sie um Hilfe des Staates bitten, abgewiesen, schikaniert oder gar nicht beachtet werden. All das führt nur zu einem, HASS. Ja, ich sage es so deutlich, wie es ist. Und eben da ist die grosse Gefahr in unserem Deutschland !

Denn damit geben wir den Rechtspopulisten und Rechtsradikalen das Öl in die Hände, mit welchem sie „Flächenbrände“ entfachen und werden! Hierbei spielen die auflagengeilen Medien eine nicht unerhebliche Rolle. Die Hetzpresse ist in diesem Land so ertragreich, wie nie zuvor!  

In diesem Sinne mal quergedacht !