Wie soll ich anfangen?

Pressemeldungen und deren Wahrheitsgehalt

Nun, seit geraumer zeit dreht sich doch alles mehr oder weniger nur noch um das Thema Flüchtlinge. Mehrfach am Tag kann man es in den einschlägigen, sozialen Netzwerken lesen und lesen und lesen. Die Medien spulen dieses Thema auch permanent rauf und runter. Irgendwann verliert da doch selbst der noch so interessierte den Überblick, oder? Besonders bei einigen „Pressemeldungen“ wird es immer defiziler. Was da teilweise geschrieben wird, ist jenseits von gut und böse. Sicher, es ist ein Problem, keine Frage. Nur ergötzen sich einige doch derart an dem Thema, das einem schon beinahe schlecht werden kann. Ich lese da Meldungen ,die wenn sie denn stimmen sollten, schon mehr als nur „bedenklich“ wären. Nur, wie hoch ist denn der Wahrheitsgehalt vieler dieser Meldungen tatsächlich?

Vermietung an Flüchtlinge

Erst heute las ich wieder so eine „Pressemeldung“, welche mich schon arg ins Grübeln brachte. Es ging um die Problematik „Unterkünfte“ query „Vermietung“ an Flüchtlinge. Hier „soll“ ein Wohnungsbesitzer bei seinem Sozialamt angefragt haben, wie es denn aussehe, wenn er Wohnraum für Flüchtlinge bereit stellen würde wollen. Laut „angeblicher“ Aussage des Sachbearbeiters, würde es zuerst einmal eine Prämie von 5000,00 € geben und 700,00 € pro Person und Monat Mietzins. Das wären in jenem Fall 2.800,00 € gewesen. Also würde das für jene 80m² Wohnung eine Mietsteigerung von mehr als 300% bedeuten. Da fasse ich mir doch vor den Kopf. Ich habe natürlich nachrecherchiert und ( wie sollte es anders sein ) natürlich absolut nicht gefunden, was diese Geschichte bestätigen würde.

Sicher kostet die Unterbringung der Flüchtlinge eine ganze Stange Geld. Nur sind auch die Beamten und Sacharbeiter der einzelnen Kommunen, Städte und Landkreise doch keine „Blödmänner“, oder? Gerade, wenn es um die einzelnen Haushalte geht, können die verdammt gut rechnen. Wo kein Geld ist, kann man keines herzaubern. Und besonders derartige „Hetzmeldungen“ in Sachen Flüchtlinge sind absolut unrealistisch. So zu mindest sehe ich das. Andererseits ist dies auch wiederum widersprüchlich. Denn, so sind doch alle Kommunen etc. chronisch pleite und das seit Jahren, sind jetzt plötzlich Gelder für Notunterkünfte, Transporte, Arztkosten etc. in anscheinend rauhen Mengen da. Da stellt man sich schon die Frage:“ Wo kommen diese Gelder plötzlich her?“.

Verpflegung und gesundheiltliche Versorgung

Auch da habe ich schon vieles gelesen und muss sagen, das mich das ein oder andere schon echt geärgert hat und noch immer tut. Nehmen wir nur mal die Verpflegung. Klar sind beinah 90%, oder mehr der Flüchtlinge muslimischem Glaubens. Und auch klar, das es da „besonderer“ Achtsamkeit bedarf, was die einzelnen Lebensmittel, oder Speisen angeht. Nur denke ich da mal praktisch und aus Sicht eines hungernden Menschen. Mir wäre es vollkommen egal, was ich da zu Essen „geschenkt“ bekomme, Hauptsache, ich muss nicht mehr hungern. Ebenso wäre es mir völlig egal, was ich da zu trinken bekäme, denn Durst ist schlimmer, als Hunger. Wenn man hingegen sieht, wie manch Flüchtling mit den gegebenen Lebensmitteln umgeht, könnte man ausflippen. Ich kennen den „Koran“ nicht und werde mir diesen auch todsicher nicht zu Gemüte führen, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, das irgendein „Gott“ seinen Gläubigen aufbürdet…. verhungert, krepiert, verreckt eher, bevor Ihr das und das zu Euch nehmt. Das nur mal zum Thema Lebensmittel.

Was die Gesundheitsversorgung angeht, kann ich einiges absolut nicht nachvollziehen. Es ist bestätigt,

  • das Flüchtlinge mit Taxen zu den Ärzten gebracht und wieder abgeholt werden,
  • das Flüchtlinge keine Rezeptgebüren zahlen müssen,
  • das Flüchtlinge „zeitnah“ Termine bei Fachärzten bekommen. Zeitnaher, als „normale“ Kassenpatienten,
  • das Ärzte, welche in Flüchtlingsheime gehen, bis zu 200,00 € pro Stunde dafür gezahlt bekommen, usw.

Ich meine, da hört es doch wirklich auf, oder? Ich kann das nur aus meiner persönlichen Sicht sehen und da gerade liegt mir die Sache mit den Facharztterminen doch ziemlich schwer im Magen. Nicht selten muss man da bis zu 6 Monate auf spezielle Termine warten. Zeit, die gesundheitlich nicht nur bedenklich ist, sondern in einigen Fällen sogar zu irreparablen Schäden führen kann. Ist ja nicht schon das Problem, das „Privatpatienten“ hier deutlich schneller behandelt werden, so werden jetzt auch noch Flüchtlinge „bevorzugt“ behandelt. Ein Tag hat aber nun mal bekanntlich nur 24 Std. und Ärzte arbeiten auch nicht rund um die Uhr. So warten dann die „Kassenpatienten“ jetzt noch länger ? Wäre doch die einzig logische Schlussfolgerung, oder?

Fazit:

Ich will nicht gegen die Flüchtlinge hetzen, das tun andere schon mehr als zuviel. Ich kann die Menschen verstehen, die vor Krieg und Terror ihr Land verlassen. Wer möchte schon mit seinen Kindern in einem Land leben, in welchem man „sekündlich“ Angst haben muss? Angst davor,

  • zu sterben,
  • das seine Kinder verletzt werden könnten,
  • das seine Lieben misshandelt, gefoltert, getötet werden,

das will KEIN MENSCH. Und es kann mir auch NIEMAND erklären, das ihm das egal ist, oder wäre.

Aber es kann auch nicht sein, das die einheimische Bevölkerung hierzulande in Teilen schlechter behandelt wird, als eben jene Flüchtlinge. Das es hier Menschen gibt, welche (im eigenen Land) unter schlimmeren Bedingungen leben müssen. Das Menschen hier das Gefühl haben, Menschen zweiter, oder dritter Klasse zu sein. Und das, wenn sie um Hilfe des Staates bitten, abgewiesen, schikaniert oder gar nicht beachtet werden. All das führt nur zu einem, HASS. Ja, ich sage es so deutlich, wie es ist. Und eben da ist die grosse Gefahr in unserem Deutschland !

Denn damit geben wir den Rechtspopulisten und Rechtsradikalen das Öl in die Hände, mit welchem sie „Flächenbrände“ entfachen und werden! Hierbei spielen die auflagengeilen Medien eine nicht unerhebliche Rolle. Die Hetzpresse ist in diesem Land so ertragreich, wie nie zuvor!  

In diesem Sinne mal quergedacht !

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